Púca, Niams bester Freund

Púca

Púca im Buch

Púca ist ein Gestaltwandler, ein Geist, genauer gesagt der Geist eines verstorbenen Elfen. Er kann jede Form annehmen, solange sie der Schöpfung der Tuatha Dé Danann entspringt, also alles was die Natur zu bieten hat. Dabei spielen Größe, oder Beschaffenheit keine Rolle. Ein einfaches Blatt ist genauso möglich wie ein Windhauch. Púca zeigt sich im Buch gerne als schwarzes Pony oder als Krähe. Er ist der erste seiner Art, der von Balor, dem letzten und bösesten König der Fomor geschaffen wurde. Balor hat die Seele eines Elfen solange zerstört und umgeformt, bis er mit seiner Schöpfung zufrieden war.

Púca, wie alle seiner Art und alle Monster die Balor schuf, haben keinerlei Erinnerung an den Transformationsprozess oder an Balor selbst. Sein Ziel war es, Kreaturen zu schaffen, die dem Werk der Tuatha Dé Danann Schaden zufügen konnten. Allerdings hat er nicht mit dem Eingreifen von Aengus gerechnet. Aengus schnappte sich den ersten Púca und zeigte ihm die Kraft und Macht der Liebe. So wandelte sich Púcas Geist vom Bösen zum Guten und er wurde zu Aengus` Freund und Begleiter. Púca ist es, der Niam bei ihren Abenteuren beisteht und sie sogar darin bestärkt, den Zauberer finden zu wollen.

Púca

Púca in der Mythologie

Auch hier gilt: Púcas sind zaubermächtige Gestalwandler, wenngleich nicht so böse, wie ich sie darstelle. Garstig, oder gemein, vielleicht auch hinterlistig beschreibt ihren Charakter recht gut. Sie gehören lose zur „Familie“ der Kobolde und leben in der Anderswelt, dort aber unter der Erde. Tatsächlich zeigen sie sich oft in Gestalt einer Ziege oder eines Pferdes, stets aber mit schwarzem Fell und glühend roten Augen. Gerne nehmen sie unvorsichtige Menschen auf einen Ritt mit. Dabei ist es dem Reiter nicht mehr möglich abzuspringen, entweder weil Ketten, die aus dem Körper wachsen ihn fesseln, oder weil Púca sie mit Magie gezwungen hat.

Ich denke, beide Varianten können sehr gut nebeneinander stehen. Der Reiter wird schließlich sehr zu Púcas Freude über einem Moor, Schlucht, Ufer, Klippe abgeworfen und kann dann zusehen, wo er bleibt. Allerdings gibt es auch eine andere, weit weniger bedrohlich Seite: Púcas sind der menschlichen Sprache mächtig und da sie die Zukunft sehen können, warnen sie bisweilen die Menschen vor kommenden Gefahren.


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