Der Wanderer, der Antagonist

Der Wanderer

Wer ist das?

Im Buch bleibt der Wanderer zunächst namen- und gesichtslos, ein körperloser Geist, der im Totenreich gefangen ist. Es stellt sich bald heraus, dass er ein profundes Interesse am Ableben des Zauberers hat, wenngleich er selbst die Gründe dafür nicht erinnert. Ohnehin scheint sein Gedächtnis ihn im Stich zu lassen: Er hat verschiedene, aber zu seinem Ärger viele und relevante Informationen über sich und seine Vergangenheit vergessen. Ein Umstand, der auf das lange Verweilen im Totenreich zurückzuführen ist. Eine jede Seele, die dort einzieht, vergisst ihr ursprüngliches Leben sofort und zur Gänze. Dies ist erforderlich, damit eine unbelastete Wiederkehr in einem anderen Körper gewährleistet werden kann.

Wanderer

Was ist mit ihm geschehen?

Das ist die Frage, die der Wanderer nicht beantworten kann. Auffallend ist aber ein Umstand: Für ihn scheinen die Regeln des Vergessens nicht zu gelten, oder jedenfalls vermag er ihnen zu widerstehen. Auch dieses Rätsel kann er nicht für sich lösen. Er übersieht etwas und er weiß es. Klar ist auch dies: Er muss weg von dort, fort aus dem Totenreich, muss fliehen, indes – nur wie? Wie etwas vollbringen, dass schlicht unmöglich ist? Der Wanderer verfügt allerdings über spezielle Fähigkeiten, eine dunkle und böse Form der Magie: Nekromantie. Und einiges davon, längst nicht alles, erinnert er dann doch noch. Also beginnt er einen Plan zu schmieden. Um letztendlich das zu tun, was sein Ziel ist: Den Zauberer zu töten.

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Bild 1: Pexels | © PD
Bild 2: Pixabay | © PD

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