Niam, halb Fee, halb Mensch

Niam

Hintergrund

Niam ist die Tochter von Aíne der Lichtfee und Fearghas dem Schmied. Eigentlich gehört Aíne zur Gefolgschaft Lughs, aber aufgrund ihres Talents und Vorliebe für die Heilkünste hat sie sich Dian Cecht, dem Großen Heiler der Tuatha Dé Danann angeschlossen, der nun ihr Lehnsherr ist. Niam wurde ausgerechnet in der Samhain-Nacht geboren, und dann auch noch unter höchst gefahrvollen Umständen. Allerdings konnte der Zauberer eingreifen und Schlimmeres verhindern.

Zum Zeitpunkt der Ereignisse ist sie sieben Jahre alt, aber aufgrund ihrer andersweltlichen Herkunft schon weiter in ihrer Entwicklung. Ihre Familie, sowie der ganze Clan leben in der Dorfgemeinschaft Camran im Norden der Provinz Cúige Uladh (Ulster) in der Nähe des Alten Waldes. Niam ist klug, gewitzt, neugierig und bisweilen recht frech. Außerdem schreckt sie so gut wie nichts, eher findet sie alles, was irgendwie gruselig und normalerweise schrecklich ist, ganz aufregend- allen voran Cathbad, den Zauberer, der verborgen im Alten Wald lebt.

Niam

Niam und der Zauberer

Seit sie sich erinneren kann (in ihrem Fall bedeutet das: schon immer), spürt sie eine nicht näher definierte Faszination für den Zauberer, sogar eine Art Verbindung vermutet sie. Weder ihre Eltern, noch der junge Druide Laoghaire, geschweige denn sie selbst können erklären woher diese Begeisterung stammt. Im Dorf ist diese Vorliebe bekannt, stößt aber allgemein auf wenig Verständnis. Die Leute fürchten den unheimlichen Zauberer und vermeiden alles, was seine Aufmerksamakeit oder schlimmer, seinen Unmut wecken könnte.

Niam und Eboric

Niams Interesse wird daher mit Argwohn betrachtet, und dies allen voran durch Eboric. Der Junge ist neun Jahre alt und der Sohn von Laeg, der dem Zauberer aus persönlichen Gründen äußerst ablehnend gegenübersteht. Streng genommen hasst er ihn sogar und diese Empfindungen überträgt er auf seinen Sohn. Daher kann Eboric Niam nicht leiden, allerdings nicht nur wegen ihrer Begeisterung für Cathbad. Eborics Ansicht nach ist Niam selbst etwas unheimlich, was er aber niemals vor ihr zugeben würde. Jedenfalls können wir festhalten, dass diese zwei wohl so etwas wie Erzfeide darstellen.

Niam

Niam und Púca

Tatsächlich führt das alles dazu, dass Niam außer Púca keine echten Freunde hat, worüber sie ab und zu durchaus traurig ist. Púca übrigens ist ein Geist, ein Gestaltwandler, allerdings ein freundlicher. Womit er dann aber auch der einzige seiner Art ist, denn die anderen zeichnen sich durch Hinterlist, Boshaftigkeit und dem Wunsch Schaden zuzufügen, aus. Púca ist Niams ständiger Begleiter und Aufpasser. Gerne zeigt er sich in Gestalt eines schwarzen Ponys, jede andere Erscheinung ist aber auch möglich, solange sie zur Schöpfung der Tuatha Dé Danann gehört. Zum Beispiel: Krähe, Reh, Wolfshund.

Und dann, eines Tages, nimmt Niam all ihren Mut zusammen und wagt, unterstützt von Laoghaire, dem jungen Druiden des Dorfes, das Unmögliche.

Und demnächst lernen wir genau diesen Laoghaire näher kennen.

Fortsetzung der Fortsetzung…

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